Marillenknödel – eine Geschichte, ein Rezept!

Ein kleiner Teil von mir ist österreichisch, denn meine Großmutter war Österreicherin. Also bin ich sozusagen Viertel-Österreicherin. So wirklich viel hab ich allerdings mit Österreich nicht am Hut. Ich bin ja mehr die Nordländerin, ich brauch das Meer. Die Berge, ja, aber lieber nur zum Skifahren. Kulinarisch allerdings gibt es so einiges was ich liebe: Schnitzelchen, Guglhupf in jeder Form, ich mag alles mögliche mit Hefe und dann wären da ja auch noch die Knödel…  ich liebe Marillenknödel.

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Lange hat sich bei uns in der Familie keiner rangewagt an Oma´s altes Rezept. Mal abgesehen davon, dass sie es lange auch nicht verraten hat, sondern uns lieber um sich scharte und uns bekochte. Aber leider mussten wir dann eines Tages doch dazu übergehen und uns die Knödel selbst machen, wenn wir sie essen wollen.

Heute verrate ich euch also mal wieder ein Rezept aus meinem Familienkochbuch.

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Ich muss mir ja auch immer noch etwas Zucker auf das ganze streuen, aber nach spätestens 4 Knödeln ist dann auch Schluss. Das gute ist, man hat auf jeden Fall für den nächsten Tag noch etwas übrig!


5 thoughts on “Marillenknödel – eine Geschichte, ein Rezept!

  1. Marillenknödel sind sowas von lecker (wobei du nicht wirklich 4 Stück schaffst oder? Bei mir ist nach einem Schluss, die Dinger sättigen so dermassen!) aber ich muss auch ehrlich gestehen dass ich die erst einmal selbst gemacht habe, weil ich diese Art der Küchenarbeit gar nicht gerne mag. Deshalb freue ich mich immer total wenn irgendjemand die für mich macht (merkst Du den Wink mit dem Zaunpfahl??).

    Ganz liebe Grüsse von der halben Österreicherin Kristin

    • doch ich ess vier Knödel, aber die sind ja auch klein, wenn da Marillen drinstecken! Außerdem bin ich doch ein kleines Vielfrass! ;-))
      Also wenn Du mal in den Norden kommst, dann mach ich sie Dir! So viel Arbeit ist das gar nicht ;-)

  2. Hallo Martina!
    Tja, die österreichische Küche ist schon was Besonderes! Die Österreicher wissen was schmeckt! Marillenknödel, wie lecker!!!! Ich bin in Bayern geboren und manchmal vermisse ich auch diese typisch süddeutschen Gerichte. Ich kann das absolut nachvollziehen! Yummy in my Tummy!!! Danke für euer Familien-Rezept…
    Ganz liebe Grüße, …MiME

  3. Ich liebe Marillenknödel! (Und Zwetschgenknödel! Und Topfenknödel!) Hab’s aber dieses Jahr nicht geschafft sie zu machen. Muß also warten bis nächstes Jahr!
    Liebe Grüße
    Susanne

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